Donnerstag, 18. Oktober 2012

Huhnis Abenteuer (2): SPIEL ´12, Donnerstag

Heute geht’s wirklich richtig in echt los! Huhni ist unglaublich aufgeregt. Aber kaum an der Messehalle angekommen, folgt schon der erste Schock: nur Menschen! Keine Hühner! Und vor allem: nirgends eine Hühnerleiter! – Wie soll Huhni denn jetzt bloß in die Hallen hineinkommen?
Aber dann habe ich Huhni erklärt, dass man als Nachwuchsreporter niemals die Hühnerleiter benutzt, sondern den Presseeingang. Da ist zwar immer ganz viel Gedrängel und Geknuffe, aber man muss nichts bezahlen und kriegt mit der Zange ein lustiges Loch in die Karte geknipst.
Weil wir zu zweit nur eine Pressekarte haben, muss einer von uns beiden sich in der Tasche des anderen verstecken. Huhni schlägt vor: Ich. Ich schlage vor: Huhni. Es dauert endlos, bis Huhni einsieht, dass er gar keine Tasche hat, und fast kommen wir zu spät zum ersten Termin...

... beim Heidelberger Spieleverlag! Vor dem großen Heidelbären und den vielen Monstern am Stand hat Huhni zunächst ordentlich Respekt, und auch der große dunkelhaarige Pressemensch kommt ihm nicht ganz geheuer vor. Aber ein Nachwuchsreporter darf nicht den Schwanz einziehen, und bald hat sich Huhni ganz doll mit Christoph angefreundet. Fast möchte er gar nicht wieder weg.
Ich muss Huhni tatsächlich mit einer raffinierten Körnerspur zum Stand von Hans im Glück locken, denn dort haben wir ja den nächsten Termin. Wir lernen das Spiel DIE PALÄSTE VON CARRARA kennen. Huhni findet das Spiel super, weil Huhni eigentlich alle Spiele super findet, vor allem die großen komplizierten. Aber die Regeln sind für Huhni ein bisschen zu viel, und deshalb guckt er lieber nur zu. Als ich am Ende nicht gewinne, findet Huhni das wahnsinnig witzig. Dabei hätte er es selber bestimmt auch nicht besser gekonnt. So!

Fast ohne Pause reiht sich ein Termin an den anderen. Familienspiele bei Schmidt, eine gigantische Spieleflut bei Asmodee und eine ebenso gigantische Spieleflut bei Pegasus. In WE WILL WOK YOU entdeckt Huhni einen Artgenossen und flattert ganz aufgeregt herum. Huhni will wissen, was „Wok“ bedeutet. Ich sage, es hat was mit Futter zu tun. Jetzt ist Huhni noch begeisterter.
Nachdem Huhni so viel erlebt hat, fallen ihm beim letzten Termin bei Huch während der Spiele-Erklärungen die Augen zu. Ich erläutere Huhni, wie unhöflich es ist, auf Spielmaterialien einzupennen, aber Huhni antwortet, er schläft gar nicht, sondern verarbeitet nur seinen Tag. Und dann schnarcht er.

Ach richtig, Huhni wollte ja berühmten Menschen die Hände schütteln. Inzwischen ist Huhni aber selber berühmt (bei Google schon auf Platz zwei!), und deshalb fragen nun berühmte Leute, ob sie Huhni die Hand schütteln dürfen. Hier zum Beispiel schüttelt Knut Huhnis Hand und Huhni schüttelt Knuts Hand. Die beiden sind jetzt Freunde.

3 Kommentare:

Jan hat gesagt…

"Die Paläste von Carrara" ??? Wie unkreativ kann man denn in der Namensfindung eigentlich ein? Kauft doch kein Mensch...

Hast du uns eigentlich was über Huhni verschwiegen, Udo? Ich sag nur D.....skandal :
http://www.youtube.com/watch?v=zp1QsXE8DCk

;)

Andreas und Björn Kalies hat gesagt…

Anders übersteht man die Messe ja auch nicht... :-)

Anonym hat gesagt…

Pfeiff was auf den Namen. PvC ist ein prima Spiel und verließ in vielen Tüten die Messsehallen.

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