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Sonntag, 11. Oktober 2015

Huhni unterwegs (final)

Huhni wieder zu Hause

Home sweet home: Blablabla. Während Huhni nun schon tagelang mit seinen tollen Erlebnissen prahlt, ist Hahni und Schorse ein wenig die Konzentration abhanden gekommen. Verständlicherweise. Ich kann das Gequatsche auch nicht mehr hören.

Sonntag, 11.10.2015: Huhni hospitiert bei Frosted Games

Matthias Nagy glaubt weiterhin an Huhnis Potenzial. Was natürlich absolut lächerlich ist. Hier geht es zum Bericht.

Samstag, 10.10.2015: Huhni hospitiert bei den Bretterwissern

Arne Spillner hat Huhni zu einem großen, aber im Hinblick auf Huhnis Lernzuwachs leider vollkommen sinnlosen Messerundgang mitgenommen. Hier steht Arnes Bericht.

Huhni im Tagesbericht der Bretterwisser (ab etwa Minute 10:50 bis 13:15).

Freitag, 09.10.2015: Huhni hospitiert bei den Pöppelhelden.

Andreas Becker von den Pöppelhelden hat tatsächlich versucht, Huhni etwas beizubringen. Haha. Das versuche ich vergeblich schon seit Jahren. Hier geht es zum Bericht.

Donnerstag, 08.10.2015: Huhni hospitiert bei Jörg Domberger

Artig? Gesund ernährt? Kein Trara? – Ich weiß ja nicht, mit welchem Huhni Jörg Domberger da unterwegs war. Aber mein Huhni kann es kaum gewesen sein. Oder der Praktikumsbericht ist stark geschönt.

"Huhni hat sich artig benommen, hat sich vegetarisch ernährt (hatte bei mir auch keine andere Chance), hat der Fairplay-Redaktion über die Schulter geschaut und ein Foto mit mir auf Twitter gestellt. Jetzt schauen wir noch die Neuheiten an und dann geht`s zurück zum Stand von ADLUNG Spiele, dort hat Huhni um 17:30 einen Termin. Mit wem, wollte er mir nicht sagen."

Der Schluss ist ungefähr die einzige Stelle, die mir keine Rätsel aufgibt. Denn Huhni war natürlich mit mir verabredet. Ich habe ihn wieder einkassiert, um ihn am Freitagmorgen den Pöppelhelden anzuvertrauen.

Huhni mit Jörg

Mittwoch, 07.10.2015: Huhni hospitiert bei Lookout Spiele

Die Cliquenabendler haben Huhni auf der Bühne beim Deutschen Spielepreis entdeckt: Link zu twitter.

Wie man mir sagte, war Huhni sehr faul. Logo. Was denn sonst? Es sieht auch so aus, als habe Huhni ein wenig zugelegt. Und bei Raucherpausen hat er auch mitgemacht: Auf twitter gibt es Beweisfotos.

Huhni im Paradies

Huhnis Bericht:
Hallo, hier ist Huhni. Wie ihr schon gehört habt, war ich auf der Spielemesse alleine unterwegs. Na ja, fast alleine, Udo hat mir jeden Tag einen anderen Assistenten organisiert. Die wollten alle was von mir lernen.
Am ersten Tag war ich bei Stefan von Lookout. Gelernt hat der Stefan aber fast nichts, immerzu wollte er, dass ich mit den Leuten rede und ihnen was über neue Spiele erzähle, dabei weiß ich doch von Udo, dass man bei solchen Terminen eigentlich nur Süßigkeiten abgreift.
Und so war es auch. Am Nachmittag haben wir viel Besuch am Stand bekommen: Karsten, Guido, Martin, Hendrik, Manuel und viele mehr waren da. Aber die wollten überhaupt nicht spielen, sondern haben alle immer nur rumgesessen und Süßigkeiten gemampft. Und Stefan hat Ihnen allen dasselbe erzählt, wie toll es im Hotel ist, was Sachsen in England machen und warum doch keine echten wolligen Schafe in die Schachtel passen.
Dann kam sogar der Udo vorbei. Er wollte mich bestimmt kontrollieren, über die Spiele wollte er jedenfalls gar nichts wissen. Und geschimpft hat er natürlich auch. Der Stefan hätte mir nicht alle Gummibärchen überlassen sollen. Das war dem Stefan ein wenig peinlich. Aber der Stefan ist ja noch jung (sagt er zumindest), vielleicht lernt er dann ja nächstes Jahr noch was.
Dann sind wir noch zum Deutschen Spielepreis. Komischerweise hatte Stefan eine Einladung für mich, letztes Jahr hat also doch der Briefträger meine Einladung geklaut! Aber auch da wird nicht gespielt, dafür habe ich viele Geheimnisse erfahren. Aber Stefan sagt, die darf man nicht erzählen, sonst wird man nirgendwo mehr angestellt.
Obwohl ich schon ganz schön müde war, bin ich dann noch mit in die Cocktailbar. Moritz von den russischen Eisenbahnen hatte Geburtstag und solch wichtige Termine muss man in der Branche wahrnehmen. Sagt Stefan.

Mittwoch, 30. September 2015

Huhni hospitiert (Update)

Huhni (das weiße, männliche Huhn links im Bild rechts bzw. rechts im Bild links (das rote, weibliche Huhn ist Huhnis Freundin und heißt Hahni)) hat mal wieder unverschämtes Glück!

Man wird mir Neid unterstellen ... aber ich argwöhne tatsächlich schon länger, dass Huhnis Ruhm ausschließlich darauf beruht, dass er ein kleines Stoffhuhn ist und niedlich gucken kann. Denn auch im vierten Ausbildungsjahr leistet Huhni inhaltlich für mein Blog: überhaupt nichts!
Soll heißen: keine Texte, keine Rezensionen. Nur Kosten. Körner hier, Cocktails da. – Gut, die Abendgestaltung läuft bei mir nicht groß anders. Aber ich schreibe wenigstens noch ab und zu ein paar bierselige Artikel.

Ganz sicher gibt es also keinen Grund, warum ich Huhni mit zur Messe nach Essen nehmen sollte, wo Huhni üblicherweise nur Mist baut und unverständlicherweise trotzdem groß rauskommt – während für denjenigen, der mit diesem Blog die ganze Arbeit hat (konkret: ICH!), vom verdienten Ruhm und den noch nicht verdienten Millionen am Ende nichts mehr übrig bleibt.

Aber verdammt ...

Weil Huhni niedlich gucken kann, ließ ich mich am Ende doch wieder erweichen und dachte: Na gut. Vielleicht darf Huhni ausnahmsweise doch mit. Aber nur, wenn sich andere um ihn kümmern, ihre wertvolle Zeit in die nutzlose Ausbildung eines unbelehrbaren Stoffhuhnes investieren und obendrein damit klar kommen, dass dieses kleine Ding ihnen die Show, die Aufmerksamkeit und sämtliche Süßigkeiten stiehlt. (Nur die Spiele dürften einigermaßen sicher sein.)

Auf meinen Hilferuf neulich haben sich inzwischen fünf Menschen gemeldet. Man mag sie freundlich oder verrückt nennen; ich nenne sie ... äh ... freundlich – jedenfalls haben sie sich bereit erklärt, Huhni einen Tag lang bei sich hospitieren zu lassen.

Huhnis Stationen auf der Essener Messe sehen nun so aus:

Mittwoch, 07. Oktober 2015: Stefan Stadler, Lookout Spiele
Donnerstag, 08. Oktober 2015: Jörg Dombergers Ausbildungsstätte für verspielte Hühner
Freitag, 09. Oktober 2015: Andreas Becker, poeppelhelden.de und SPIEL DOCH!
Samstag, 10. Oktober 2015: Arne Spillner, bretterwisser.de
Sonntag, 11. Oktober 2015: Matthias Nagy, Frosted Games.

Vielen Dank, liebe Leute, dass ihr so verr...eundlich seid, aber ihr wisst nicht, worauf ihr euch einlasst!

Donnerstag, 17. September 2015

Huhni hospitiert

... Ja, oder auch nicht. Denn um zu hospitieren, benötigt Huhni natürlich eine oder mehrere Hospitationsstellen.

Aber von vorn.

Der aufmerksame Leser hat es bemerkt: Dieses Blog wurde zuletzt ziemlich vernachlässigt. Ich bin aus meinem Acht-Tage-Rezensions-Rhythmus herausgefallen und strebe auch nicht an, das Versäumte jemals wieder aufzuholen. Ich bespreche dann einfach bis ins Jahr 2016 hinein die „Neuheiten“ von 2014/15 und nenne es vielleicht „Nachhaltigkeitsinitiative“ oder so.
Tut mir natürlich auch irgendwo leid, aber mehr geht nicht. Denn obwohl es in meinem Leben kaum etwas Wichtigeres gibt, als Millionen Menschen mit kostenlosem Content zu versorgen, gibt es bisweilen doch Wichtigeres.

Apropos „doch“: Am 28. September 2015 erscheint die SPIEL DOCH!, eine neue Spiele-Zeitschrift, deren Spielauswahl sich bewusst nicht an Experten wendet. Es geht also um Spiele, die Leser von REZENSIONEN FÜR MILLIONEN im Regelfall schon kennen dürften.
Aber ich glaube, das Heft ist trotzdem lesenswert für alle, die generell gerne über Spiele lesen. – Warum? Weil es ein gutes Heft ist!
(Findet eigentlich noch jemand außer mir, dass ich ein Talent habe, komplexe Themen einfach zu erklären?)

Zurück nun aber zu Huhni. Weil für die Mitarbeit an der SPIEL DOCH! Kompetenz und Können vorausgesetzt wurden, musste Huhni leider außen vor bleiben.
Huhni hat sich in letzter Zeit ohnehin wenig eingebracht und machte auf mich einen sehr lustlosen Eindruck. Im Grunde saß er monatelang nur in seinem Regal und hat Staub angesetzt. Es sind also keine guten Voraussetzungen, um Huhni mit zur Messe nach Essen zu nehmen.
Huhni auf eigene Faust loszuschicken wie im Jahr 2014, werde ich nicht noch einmal riskieren. Dann sind die Millionen nämlich schneller futsch, als man sie verdient hat. Paradox, aber trotzdem wahr: Sie sind futsch, dabei hatte ich sie noch gar nicht!

Folglich muss Huhni diesmal zu Hause bleiben. Außer ...

... es findet sich jemand, der Huhni für einen oder mehrere Tage auf der Messe SPIEL in Essen unter seine Fittiche nimmt. Wer also einen Hospitationsplatz für ein Huhn frei hat, möge sich bitte melden: entweder per E-Mail oder über die Kommentarfunktion. Ob Journalist, Autor, Verleger oder Tierschützer spielt eigentlich keine Rolle. Huhni nimmt fast jeden.
Falls jemand über Verlauf und Erfolg von Huhnis Hospitation auch noch berichten möchte, werde ich den Text gerne verlinken. Ein solcher Bericht wird aber nicht vorausgesetzt. Diese Aktion ist ganz unbürokratisch. Ich will nur nicht Huhni am Hacken haben. Das ist alles. Es geht nur um Huhnis bestmögliche Ausbildung. Das ist alles.

Sonntag, 19. Oktober 2014

Huhnis Abenteuer (5): Spiel ’14, Sonntag

Hallo, hier spricht euer Huhni. Ich gehe jetzt in die dritte Reporterklasse. Und ich schreibe den Messebericht diesmal ganz allein. Und Hahni ist auch dabei.

Heute war der letzte Tag, und wir sind schon wieder auf dem Weg nach Hause. Ich habe auch echt keine Lust mehr, denn heute Morgen hat Udo nur mit uns geschimpft. Die Taxirechnung ist nämlich im Hotel angekommen. Ich habe zwar gesagt, dass wir ehrlich nicht mit dem Taxi gefahren sind. Aber Udo hat gesagt, er weiß es ganz genau. Bestimmt ist Hahni wieder rot geworden und hat damit alles verraten. Menno!

Außerdem hat Udo rumgemeckert, dass die Klickzahlen überhaupt nichts taugen. Das Wort habe ich aber noch nie gehört. Und warum nimmt Udo nicht einfach neue Klickzahlen, wenn die alten nichts taugen, anstatt mit mir rumzumeckern? Das ist mal wieder voll ungerecht.

Udo hat gesagt, damit es bessere Klickzahlen gibt, muss ich mehr über die Trends der Messe schreiben, über die Spiele und über die Besucher. Da hatte ich eine ganz tolle Idee, und ich habe Udo gefragt, ob ich ein Interview machen darf mit jemandem, der zum ersten Mal auf der Messe war, und mit jemandem, der zu Hause bleiben musste. Das fand Udo gut.
Und dann habe ich Hahni gefragt, ob sie ein Interview mit mir machen möchte. Und Hahni fand das auch gut. Und ich habe meinen Freund Schorse zu Hause angerufen, ob er auch ein Interview mit mir machen möchte, und Schorse fand das auch gut.

Also, Hahni hat gesagt, wenn man zum ersten Mal auf der Messe ist, dann kriegt man ganz schön viel Angst, weil das so ein riesiger Riesenstall ist. Und so viele Menschen. Und fast gar keine Hühner. Und Schorse hat gesagt, allein zu Hause ist es voll langweilig. Er hat ganz viel gekräht, aber keiner hat darüber gelacht. Nur die Nachbarn haben wieder an die Wände gebollert.
Da habe ich Schorse erzählt, dass bald ganz viele Süßigkeiten kommen, und dann hat sich Schorse doch über die Messe gefreut. Ich habe Schorse gefragt, ob Weingummi und Kekse und Schokolade im Trend liegen. Und Schorse fand ja. Und Hahni habe ich das auch gefragt, und die fand das auch. Und ich finde das übrigens auch. Und nächstes Jahr schreibe ich noch viel mehr oder ein bisschen mehr über die Spiele. Versprochen!

Tschüss, euer Huhni

Samstag, 18. Oktober 2014

Huhnis Abenteuer (4): Spiel ’14, Samstag

Hallo, hier spricht euer Huhni. Ich gehe jetzt in die dritte Reporterklasse. Und ich schreibe den Messebericht diesmal ganz allein. Und Hahni ist auch dabei.

Heute haben Hahni und ich total verschlafen. Udo hätte uns ja echt mal wecken können! Also, er hat uns geweckt. Aber ich habe gesagt, er soll mich in Ruhe lassen, ich will weiterschlafen. Und dann hat er mich noch mal geweckt, und ich habe noch mal gesagt, er soll mich in Ruhe lassen, ich will weiterschlafen. Und dann ist er einfach allein zur Messe losgegangen, und hat sich nicht mehr um Hahni und mich gekümmert. Und dann sind wir aufgewacht und waren ganz erschrocken. Was sollten wir denn jetzt machen? Wir wussten doch gar nicht den Weg!

Aber dann hatte ich eine Idee! Wir haben uns ein Taxi bestellt, und ich habe ein bisschen geflunkert. Ich habe gesagt, das bezahlt der Udo Bartsch, der hat die Million nämlich doch schon beisammen! Das hat der Taxifahrer echt geglaubt und hat uns direkt zur Messe gefahren. Aber an einen ganz anderen Eingang als sonst. Ich wusste gar nicht, dass es einen anderen Eingang gibt!

Und wisst ihr was: Wenn man einen anderen Eingang reingeht, kommt man ganz woanders hin! Wie ich euch ja schon erklärt habe, ist die Spielemesse wie ein riesiger Hühnerstall – nur ohne Hühner. Und der Riesenstall ist sooo riesig, dass es da immer neue Abteilungen gibt, die man noch gar nicht kennt. So sind Hahni und ich heute in einen Stall gekommen, in dem ich mit Udo nie drin war. Dabei ist das der tollste Stall, den man sich vorstellen kann! Ein Spielstall!
Bestimmt hat Udo den selber noch gar nicht gefunden. Aber das ist jetzt sein eigenes Pech, und ich verrate ihm auch nicht, wo der Spielstall ist. Das ist jetzt nämlich Hahnis und mein Geheimnis.

Falls ihr auch mal zum Spielstall wollt, müsst ihr den anderen Eingang als sonst nehmen, dann zwei Mal rechts und dann immer geradeaus. Vielleicht war es auch nur ein Mal rechts oder zwei Mal links und dann geradeaus. Das weiß ich jetzt gar nicht mehr. Auf jeden Fall sind im Spielstall ganz viele Kinder. Am besten geht ihr einfach da hin, wo die vielen Kinder sind. Dann könnt ihr es nicht verfehlen.

Hahni und ich haben ganz viel gespielt, und Hahni findet, das war der schönste Messetag. Ich finde das auch. Aber Udo hat gesagt, man muss immer kritisch sein und darf höchstens fünf Punkte geben. Allerhöchstens sechs. Deshalb weiß ich jetzt nicht, ob der Messetag wirklich so schön war. Manchmal ist es ganz schön schwierig, Nachwuchsreporter zu sein.

Euer Huhni

Freitag, 17. Oktober 2014

Huhnis Abenteuer (3): Spiel ’14, Freitag

Hallo, hier spricht euer Huhni. Ich gehe jetzt in die dritte Reporterklasse. Und ich schreibe den Messebericht diesmal ganz allein. Und Hahni ist auch dabei.

Wisst ihr, was Krautpfannending ist? Hahni wusste das auch nicht, deshalb habe ich ihr das erklärt. Krautpfannending ist, wenn ein Verlag die Million noch nicht beisammen hat und die Spiele nicht alleine bezahlen kann. Dann schreibt er das ins Internat und ganz viele Leute spenden ihr ganzes Geld, damit es ein neues Spiel gibt, das sie streicheln und befreien können.

Udo hat gemeckert, Krautpfannending ist alles nur Schrott. Aber das stimmt ja gar nicht. Es gibt auch echt gute Krautpfannendingspiele, zum Beispiel dieses hier, das ich bei Gans im Glück für euch entdeckt habe. Es heißt Sankt Petersburg, und die Leute durften Prominente aus der Spieleszene wählen, die dann auf den Karten abgebildet werden.
Viele von diesen Prominenten haben echt komische Frisuren. Aber ratet mal, wen ich auch auf den Karten entdeckt habe...!!! Udo hat mir das vorher nicht gesagt, so ein Miesepeter. Also, dieses Spiel müsst ihr unbedingt streicheln und befreien! Dann habt ihr viele Bilder von mir immer bei euch zu Hause.

Auf so einer Messe hat man natürlich viele Termine. Die macht man schon vorher ab. Da ruft man die Verlage an und sagt, dass man vorbeikommen möchte. Und dann zeigen die einem ihre Spiele, und man tut ganz interessiert, sagt „Hmm“ und „Mmh“ und futtert so viel Weingummi und Kekse und Schokolade, wie es nur geht. Termine sind toll!

Udo hat mir aber nicht vorher gesagt, dass ich die Verlage anrufen soll. Er will das Weingummi und die Kekse und die Schokolade nämlich für sich alleine haben. Deshalb haben Hahni und ich jetzt keinen einzigen Termin und müssen überall fragen, ob wir trotzdem Süßigkeiten bekommen. Zum Glück bin ich sehr prominent. Deshalb bekommen wir überall was.
Es ist so viel, dass wir es gar nicht alles essen können. Weil ich ja schlau bin, habe ich extra einen Handkarren mitgebracht. Da kann das alles rein, und Hahni zieht das dann. Und ich sage den Verlagen, dass sie die Süßigkeiten auch zu mir nach Hause schicken dürfen. Ich sage dann: Einmal alles, bitte! Sieben Mal! Für mich. Und Hahni. Und Schorse. Und für mich. Und Pingi. Und Wursti. Und für mich auch natürlich.
Ich freue mich schon total auf zu Hause. Nachwuchsreporter ist der tollste Beruf der Welt!

Euer Huhni

Donnerstag, 16. Oktober 2014

Huhnis Abenteuer (2): Spiel ’14, Donnerstag

Hallo, hier spricht euer Huhni. Ich gehe jetzt in die dritte Reporterklasse. Und ich schreibe den Messebericht diesmal ganz allein. Und Hahni ist auch dabei.

Wir haben ein fast ganz tolles Doppelzimmer im Hotel. Nicht so toll an dem fast ganz tollen Doppelzimmer ist, dass Udo auch mit drin wohnt. Ihr wisst schon: Die blöde Million ist immer noch nicht beisammen, wir müssen sparen.
Wir sind also zu dritt, das ist echt eng. Und alle in einem einzigen Bett! Mit Hahni kuschele ich mich ja gerne aneinander, aber wenn dann auch noch... och nö, igitt!
Wenn ich von meinem eigenen Geld die Million beisammen habe, miete ich Hahni und mir ein doppeltes Doppelzimmer für uns allein, und Udo kann dann sehen, wo er bleibt. Ätsch!

Auf dem Weg zur Spielemesse hat Hahni mich heute gefragt, was eine Spielemesse überhaupt ist. Das habe ich ihr dann erklärt: Eine Spielemesse, das ist wie der riesigste Hühnerstall, den man sich vorstellen kann, und dann noch viel riesiger. Aber es sind dort keine Hühner eingesperrt, sondern lauter Spiele. Und die Menschen kommen, um die Spiele zu streicheln und sie zu befreien.

Das fand Hahni ganz toll, aber als wir dann beim Riesenstall angekommen sind, hat sie schon ein bisschen Angst gekriegt, so riesig war der Riesenstall. Und so viele Menschen! Und nirgends eine Hühnerleiter.
Haha! Hühnerleiter! Das musste ich Hahni erst mal erklären. Nachwuchsreporter steigen doch nicht die Hühnerleiter hoch! Hühnerleiter! Da lachen ja die... die Hühner! Wir Nachwuchsreporter haben doch extra einen echten Presseausweis. Der ist zwar noch vom vorletzten Jahr und etwas zerknickt, aber trotzdem echt, und wir laufen einfach ganz schnell an dem Mann mit der Kneifzange vorbei, dann merkt der das gar nicht, und schon sind wir drin.

Wir haben auch schon Spiele für euch entdeckt, die ihr unbedingt streicheln und befreien müsst. Zum Beispiel... ach manno, Udo sagt, wir müssen jetzt ins Bett, und das nur weil er noch pupen will. Das machen ganz viele Leute zusammen, deshalb heißt der Treffpunkt Pup. Da will ich auch mal hin, das ist bestimmt lustig. Aber man muss ekliges Bier trinken, damit man besser pupen kann. Ich möchte viel lieber Cola trinken! Aber das darf ich nicht vor dem Schlafengehen.

Na ja. Gute Nacht! Heute müsst ihr jetzt erst mal noch die Spiele streicheln, die ihr schon kennt. Morgen gibt es dann Neues für euch. Versprochen!

Euer Huhni

P.S. Die Fotos haben Hahni und ich alle ganz allein gemacht.

Mittwoch, 15. Oktober 2014

Huhnis Abenteuer (1): Spiel ’14, Mittwoch

Hallo, hier spricht euer Huhni. Ich gehe jetzt in die dritte Reporterklasse. Und ich schreibe den Messebericht diesmal ganz allein.

Udo hat nämlich keine Lust mehr, hat er gesagt. Aber das soll ich nicht schreiben. Und ich soll auch nicht schreiben, dass er nicht mehr den Rundgang mit mir zusammen macht, weil er genervt von meinen vielen Freunden ist, die mir immer die Hand schütteln wollen. Udo sagt, die ganzen Idioten halten ihn von der Arbeit ab. Ich glaube aber, er ist einfach nur neidisch, weil er selber keine Freunde hat, die ihm die Hand schütteln wollen. Außerdem macht Udo doch gar keine Arbeit!

Zum Glück bin ich auf den Doofmann überhaupt nicht angewiesen. Ich gehe dieses Jahr nämlich mit Hahni über die Messe. Neben mir im Bild könnt ihr sie sehen. Das ist Hahni! Kennt ihr sie schon? Hahni ist meine Geliebte. Aber das soll ich auch nicht schreiben, weil Hahni sonst rot wird.

In meinen Messekalender habe ich für heute Abend die Verleihung des Deutschen Spiegeleis eingetragen. Hahni und ich gehen da aber nicht hin. Da braucht man nämlich eine Einladung, und wir haben keine bekommen. Echt nicht! Ich habe mindestens zwanzig Mal den Postboten gefragt, ob er was darüber weiß, und ich glaube, er hat die Einladung einfach für sich selber behalten. Der hat nämlich so komisch geguckt.
Ich habe trotzdem für euch herausgefunden, welches Spiel gewonnen hat. Und das verrate ich jetzt einfach, und dann gucken die ganz doof beim Deutschen Spiegelei, weil es alle schon vorher wissen.

Also: Das Deutsche Spiegelei geht an das Spiel mit der russischen Eisenbahn. Ich habe das schon letztes Jahr mit Udo auf der Messe gespielt und gleich gemerkt, dass das Spiel ganz besonders ist. In dem Spiel fahren nämlich gar keine Eisenbahnen. Das ist ulkig.
Das Foto habe ich übrigens selbst gemacht. Da ist auch mein Freund Schorse mit drauf. Ganz oben. Schorse kann toll klettern. Und ganz laut krähen. Hahni und ich lachen dann, und die Nachbarn bollern an die Wände.

Wisst ihr eigentlich, dass ich mir zu Weihnachten eine Modelleisenbahn zum Spielen gewünscht habe? Ich habe aber keine bekommen, weil die blöde Million immer noch nicht beisammen ist, das ist voll gemein. Ich glaube, Udo strengt sich einfach nicht genug an. Aber das darf ich schon wieder nicht schreiben, weil Udo sonst auch rot wird, aber anders rot als Hahni.

Morgen geht es endlich los. Ich bin schon ganz... nein, bin ich ja gar nicht! Ich gehe jetzt schon in die dritte Reporterklasse, da ist man kuhl und nicht mehr aufgeregt. Aber Hahni, die ist echt aufgeregt!!!!

Euer Huhni

Dienstag, 5. November 2013

Huhni-Pressespiegel (Update!)

Huhni kommt in folgenden Messeberichten anderer Websites vor (soweit bekannt):
hachen darkpact
Ludoversum
NEU: Pöppelhelden
Spiele-Akademie
Huhni-Fotos bei Twitter:
Jens Tielke
Matthias Nagy
Susanne Heiss

Sonntag, 27. Oktober 2013

Huhnis Abenteuer (5): SPIEL ’13, Sonntag

Hallo, hier spricht Huhni. Ich gehe jetzt in die zweite Reporterklasse. Gestern habe ich ganz allein ein Interview geführt. Mit Matthias. Der war lustig. Der isst zum Frühstück Nutellabrot mit Salami. Das will ich jetzt auch immer essen. Aber Udo sagt, Salami gibt’s bei uns nicht. Wir müssen den ganzen Tag lang immer nur Kartoffeln essen, weil das gut ist für unsere Haut.



Ich habe mit einem echten Spieleautor sein Spiel gespielt, das der ganz allein erfunden hat. Das Spiel ging mit Karten und war gar nicht so einfach, weil es zwei Stapel gab und man auch die Zahlen beachten musste. Das war bestimmt dieser fiese Autor, von dem mir Udo mal erzählt hat. Der sich immer nur Gemeinheiten ausdenkt, aber alle finden das toll. Ich merke immer sofort, wenn Udo wieder Spiele von dem gespielt hat. Weil dann hat er hinterher Angst und lässt nachts am Bett das Licht brennen. Aber das darf ich eigentlich gar nicht verraten.


Udo hat heute ein Spiel von der russischen Eisenbahn gespielt. Das war komisch, denn da fuhr überhaupt keine Eisenbahn. Ich durfte die Punktezähler versetzen, aber das war langweilig, das machen nur Erstklässler. Dann habe ich einen anderen Stand gesehen, an dem es bunte Bälle zum Spielen gab. Mit denen habe ich gespielt. Dann habe ich leckere Pfannkuchen gerochen und habe mich an der Bude angestellt. Aber ich hatte gar kein Geld. Und dann musste ich plötzlich Pipi. Ich bin ganz schnell auf den Hof gelaufen und habe mich in eine Ecke gehockt, wo es keiner sieht. Und dann bin ich zurückgegangen zu dem Stand mit dem Eisenbahnspiel – aber Udo war nicht mehr da!

So ein Doofmann! Die ganze Zeit erzählt er, ich soll aufpassen, dass ich nicht verloren gehe. Und dann geht er selber verloren!
Zum Glück hatte ich eine tolle Idee: Ich habe Udo übers Mikrofon ausrufen lassen: „Achtung, Achtung! Udo hat sich verlaufen. Wer ihn findet, soll ihn zu Huhni bringen. Besondere Kennzeichen: Udo guckt immer mürrisch, und er hat eine Kaka-Tasche.“ Und siehste: Es ging ganz schnell, und schon kam Udo angelaufen. Natürlich hat er rumgemeckert, dabei war er doch ganz alleine selber schuld.
Zum Trost habe ich Udo mit aufs Bild gelassen, als wieder diese lustigen Leute in den hellblauen T-Shirts kamen und mich fotografieren wollten. Das machen sie jedes Jahr, seit ich Nachwuchsreporter bin. Das sind meine besten Fans.


Und dann sind wir schon mit dem Zug nach Hause gefahren. In Dortmund ist was passiert. Da ist nämlich Schorse eingestiegen. Schorse spricht ganz komisch, und Udo hat gesagt, das ist ein britischer Akzent.
Schorse kann einen tollen Trick. Wenn man ihn ganz doll am Kopf zieht und dann loslässt, fliegt Schorse quer durch das Zugabteil und kräht richtig laut: „Kikeriki! Kikeriki! Kikeriki!“ Aber Schorse durfte das nur zwei Mal machen, weil die Leute alle gemeckert haben.


Schorse und ich haben beschlossen, dass wir ab jetzt Freunde sind. Ich habe Schorse gesagt, er kann bei uns wohnen, aber dass Udo das bestimmt nicht erlaubt. Deshalb hat Schorse so getan, als würde er in Bielefeld aussteigen. Aber heimlich hat er sich in unserer Reisetasche versteckt. Hihi, das gibt beim Auspacken eine tolle Überraschung!
Viele Grüße
Euer Huhni

Samstag, 26. Oktober 2013

Huhnis Abenteuer (4): SPIEL ’13, Samstag

Huhni ist stolz wie Oskar! Er hat sein zweites Interview geführt, und es war nicht so ein Desaster wie im Vorjahr. Huhni hat sich diesmal richtig ausgebuffte Fragen überlegt, ganz wie ein echter Reporter, darunter sogar eine hochkomplizierte Fachfrage. Wer weiß: Vielleicht kann Huhni eines Tages doch in  meine Fußstapfen treten und dieses marode Blog in neue Sphären führen? Insgeheim muss ich Huhni sogar ein bisschen Respekt zollen. Bei seinem Interview mit Matthias von What´s your Game ist weit mehr Substanzielles herausgekommen als bei einem typischen Interview von mir.


Huhni: Ich bin jetzt in der zweiten Reporterklasse. In welcher Klasse bist du?
Matthias: Ich bin in der dritten Klasse für Leute, die viel rumstehen und Interviews geben müssen.
Huhni (liest vom Zettel ab): Wie beurteilst du den spielerischen Zusammenhang zwischen A und B?
Matthias: Der Zusammenhang ist relativ einfach. Der ist nämlich gradliniger als der zwischen B und A.
Huhni: Und was ist dein Lieblingsfrühstück?
Matthias: (lacht) Ich habe ein Herz für Hühner und esse nie Eier. Sondern nur Nutellabrot mit Salami.
Huhni: Kennst du Hahni?
Matthias: Ich habe bislang nur von ihr gehört. Ist Hahni lieb? Und warum hast du dann statt Hahni den Udo mitgebracht?
Huhni: Möchtest du Hahni grüßen?
Matthias: Ja! Gruß an Hahni und alle Huhni-Fans!
Huhni: Das war mein zweites Interview. Wie hat es dir gefallen?
Matthias: Man hat gemerkt, du bist deutlich gereift. Mach weiter so!

„Deutlich gereift“ - Was für ein Kompliment! Den Rest des Tages schwebte Huhni wie auf Wolken durch die Messehallen. Und es kam noch besser. Bei Zoch bekam Huhni von einem Schwein namens Helmut einen supercoolen Button mit der Aufschrift „Kühnes Hühnchen“ überreicht. - Kühnes Hühnchen! Noch ein tolles Kompliment. Wow!


Und es kam noch mal besser. Denn dieser Tag hat gezeigt: Huhni ist im Kreis der Journalisten-Kollegen angekommen und voll integriert. Es macht mich stolz, dass mein Huhni das geschafft hat, was mir selber in all den Jahren nie gelungen ist: Man mag ihn.


Und es kam immer noch besser! Dass Messebesucher sich mit Huhni fotografieren lassen wollen, ist ja mittlerweile ein alter Hut. Aber neuerdings drängeln sich sogar noch echte A-Promis mit ins Bild.


Ach, apropos alter Hut... und das ist jetzt eine typische Situation, in der Huhni wirklich noch professioneller werden könnte. Als Huhni am Ende eines langen, aufregenden und sehr erfüllten Tages seinen alten Freund Frank wiedertraf, hatte er leider seine Körperfunktionen nicht mehr so ganz im Griff. Erst rief er nur „Kaka-Hut! Kaka-Hut“, was vielleicht noch einigermaßen witzig war. Aber als es dann blöderweise so ein bisschen zu stinken anfing, war es echt nicht mehr lustig. Fand übrigens auch Frank.


Freitag, 25. Oktober 2013

Huhnis Abenteuer (3): SPIEL ’13, Freitag

Puh, dieser Messetag ist nun auch vorüber. Den Weg zum Hotel schafft Huhni nicht mehr allein und legt sich lieber schon mal in meiner Tasche schlafen. Kein Wort mehr davon, dass sie angeblich oll oder stinkig ist. Solange Huhni getragen wird, ist alles okay.

Huhni scheint außerdem ein neues Wort aufgeschnappt zu haben. Den ganzen Rückweg lang singt er immer dieselbe Melodie: „Krautpfannendiiing, Krautpfannendiiing, Krautpfannendiiing, Krautpfannendiiing.“ Irgendwann halte ich es nicht mehr aus: „Huhni? Was soll das sein: Krautpfannending? Hast du dir das ausgedacht?“ - Huhni rollt die Augen, so als wäre nicht er das dumme Plüschtier in der zweiten Reporterklasse, sondern ich. Krautpfannending, erklärt er mir, ist das Ding, um heute als Reporter richtig groß rauszukommen und eine Million Euro zu verdienen. Wie ich erfahre, macht Huhni demnächst Huhni TV. Und das ist dann sein Krautpfannending.

Ach so. Wenn man mir es so erklärt, dann verstehe sogar ich es. „Geht es um diese berühmte Vogelschwarmfinanzierung auf Pickstarter?“ frage ich, und Huhni nickt ganz wissend. Ich kichere ein bisschen, verkneife es mir aber schnell wieder. Es wäre einfach gemein, sich über die dummen Träume meines kleinen Hühnchens lustig zu machen.
Als vernunftbegabtes Wesen ist mir natürlich vollkommen klar, wie illusorisch es ist, mit Spielrezensionen im Internet eine Million verdienen zu wollen. Wer sich so etwas erhofft, hat schlichtweg den Bezug zur Realität verloren. Oder nie besessen. So wie Huhni eben. Aber Huhni verspricht, mir von seinem Geld neue Vorhänge zu kaufen, und das finde ich nun wieder rührend.

Ach so, was war eigentlich auf der Messe los? Beinahe hätten Huhni und ich an einem Stand mal was zusammen gespielt, aber die erste Karte, zu der Huhni bei STORIES! eine Geschichte erzählen sollte, war ausgerechnet „Als wir neulich in einem chinesischen Restaurant waren...“, und innerhalb einer Sekunde wechselte Huhni von süß auf sauer und hatte keine Lust mehr. Spielverderber!


Huhni ist schon eine ziemliche Diva und deshalb sehr leicht beleidigt. Den Rest des Tages hat er dann eigentlich nur noch Mist gebaut, so als sei er noch in der ersten Reporterklasse und nicht in der zweiten. Huhni ist vom Katapult abgesprungen...


… und hat sich mit seltsamen akrobatische Übungen lächerlich gemacht.



Aber wie nicht anders zu erwarten, hat er trotzdem wieder neue Freunde gefunden. Hier die ersten Förderer von Huhnis Krautpfannending:



Donnerstag, 24. Oktober 2013

Huhnis Abenteuer (2): SPIEL ’13, Donnerstag

Da wären wir also wieder, direkt vor den heiligen Hallen. Während Huhni mir wortreich erklärt, dass Reporter niemals die Hühnerleiter benutzen (das hat er nämlich voriges Jahr hier gelernt), versuche ich wiederum, Huhni zu erklären, dass seine Pressekarte, die er seit einem Jahr stolz um den Hals trägt, leider nicht mehr gültig ist. Man braucht jedes Jahr eine neue.

Es dauert eine Weile, bis ich mit der Information durchdringe. Huhni ist erschüttert! Er hatte gehofft, man werde ihn am Eingang erkennen und per Handschlag begrüßen, und nun soll er sich wie im Vorjahr in meiner ollen Tasche verstecken?! Ich sage zu Huhni, meine Tasche ist gar nicht oll. Aber Huhni sagt: Doch! Und stinkig sei sie auch! – Stinkig? Also, das ist ja wohl... Ich sage: Das ist eine Tasche, die ganz viel Geld gekostet hat, weil ich damit jugendlicher aussehe. Und stinkig ist sie höchstens, wenn Huhni da Kaka reinmacht. Und wehe, er tut das! Huhni ruft: „Kaka-Tasche! Kaka-Tasche!“ Und schon drehen sich die ersten Leute nach uns um.

Ich halte Huhni den Schnabel zu und schärfe ihm etwas Wichtiges ein: In diesem Jahr muss er immer ganz dicht bei mir bleiben. Die Messe findet in anderen Hallen statt. Wir kennen uns noch nicht aus, und wenn wir nicht beide ganz doll aufpassen, geht Huhni verloren.
Damit stelle ich ihn erst mal ruhig. Die Vorstellung, ganz allein in einer der riesigen Hallen herumzuirren, flößt Huhni so viel Angst ein, dass er sich ohne weitere Widerworte in meiner Tasche verkriecht.

Nachdem wir die Kontrollen passiert haben, muss ich kichern. Vielleicht weil der Schmuggel wieder geklappt hat, vielleicht weil der Ordner mir ein so lustiges Loch in die Karte geknipst hat. Oder vielleicht auch, weil es schön ist, wieder da zu sein. Von einer versöhnlichen Stimmung ergriffen, nehme ich mir vor, nicht immer so streng mit Huhni zu sein. Schließlich ist er nur ein Plüschtier und weiß es nicht besser.

Und deshalb gönne ich es Huhni auch ein kleines bisschen, dass er schon am ersten Tag der Star aller Frauen ist. Wie macht er das bloß? Verstehen werde ich die Begeisterung nie. Zur Erinnerung: Huhni leistet hier im Blog nichts. WIRKLICH GAR NICHTS!