Samstag, 26. Oktober 2013

Huhnis Abenteuer (4): SPIEL ’13, Samstag

Huhni ist stolz wie Oskar! Er hat sein zweites Interview geführt, und es war nicht so ein Desaster wie im Vorjahr. Huhni hat sich diesmal richtig ausgebuffte Fragen überlegt, ganz wie ein echter Reporter, darunter sogar eine hochkomplizierte Fachfrage. Wer weiß: Vielleicht kann Huhni eines Tages doch in  meine Fußstapfen treten und dieses marode Blog in neue Sphären führen? Insgeheim muss ich Huhni sogar ein bisschen Respekt zollen. Bei seinem Interview mit Matthias von What´s your Game ist weit mehr Substanzielles herausgekommen als bei einem typischen Interview von mir.


Huhni: Ich bin jetzt in der zweiten Reporterklasse. In welcher Klasse bist du?
Matthias: Ich bin in der dritten Klasse für Leute, die viel rumstehen und Interviews geben müssen.
Huhni (liest vom Zettel ab): Wie beurteilst du den spielerischen Zusammenhang zwischen A und B?
Matthias: Der Zusammenhang ist relativ einfach. Der ist nämlich gradliniger als der zwischen B und A.
Huhni: Und was ist dein Lieblingsfrühstück?
Matthias: (lacht) Ich habe ein Herz für Hühner und esse nie Eier. Sondern nur Nutellabrot mit Salami.
Huhni: Kennst du Hahni?
Matthias: Ich habe bislang nur von ihr gehört. Ist Hahni lieb? Und warum hast du dann statt Hahni den Udo mitgebracht?
Huhni: Möchtest du Hahni grüßen?
Matthias: Ja! Gruß an Hahni und alle Huhni-Fans!
Huhni: Das war mein zweites Interview. Wie hat es dir gefallen?
Matthias: Man hat gemerkt, du bist deutlich gereift. Mach weiter so!

„Deutlich gereift“ - Was für ein Kompliment! Den Rest des Tages schwebte Huhni wie auf Wolken durch die Messehallen. Und es kam noch besser. Bei Zoch bekam Huhni von einem Schwein namens Helmut einen supercoolen Button mit der Aufschrift „Kühnes Hühnchen“ überreicht. - Kühnes Hühnchen! Noch ein tolles Kompliment. Wow!


Und es kam noch mal besser. Denn dieser Tag hat gezeigt: Huhni ist im Kreis der Journalisten-Kollegen angekommen und voll integriert. Es macht mich stolz, dass mein Huhni das geschafft hat, was mir selber in all den Jahren nie gelungen ist: Man mag ihn.


Und es kam immer noch besser! Dass Messebesucher sich mit Huhni fotografieren lassen wollen, ist ja mittlerweile ein alter Hut. Aber neuerdings drängeln sich sogar noch echte A-Promis mit ins Bild.


Ach, apropos alter Hut... und das ist jetzt eine typische Situation, in der Huhni wirklich noch professioneller werden könnte. Als Huhni am Ende eines langen, aufregenden und sehr erfüllten Tages seinen alten Freund Frank wiedertraf, hatte er leider seine Körperfunktionen nicht mehr so ganz im Griff. Erst rief er nur „Kaka-Hut! Kaka-Hut“, was vielleicht noch einigermaßen witzig war. Aber als es dann blöderweise so ein bisschen zu stinken anfing, war es echt nicht mehr lustig. Fand übrigens auch Frank.


1 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

...aber die Fotos sind super! Danke Frank, danke Udo.
Bibi

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