Wie geht DOMINION – DIE GILDEN? Wie DOMINION. (Ja, ich weiß: Die Leserumfrage hat ergeben, ich soll den Regelteil nicht kürzen. Aber hier gibt es wirklich nichts weiter zu sagen.)

Was passiert? Mit Münzen agiert man etwas flexibler. Man ist nicht mehr darauf angewiesen, ein Deck zu bauen, dass irgendwann unbedingt acht (für die Provinz) bzw. elf Geld (für die Kolonie) auf die Hand bringt. Es reichen nun schon nahezu acht oder nahezu elf. Auch das Ärgernis, immer genau ein Geld zu wenig auf der Hand zu haben, wird elegant entschärft. Wer Münzen einsetzt, kann häufiger Wunschkarten kaufen anstatt nur zu nehmen, was ihm die Situation diktiert.
In der Kaufphase herrscht größere Entscheidungsfreiheit, und das bewirkt ein positives Spielgefühl. DIE GILDEN ist also keine Kaputtmacher-Erweiterung, sie ist konstruktiv. In dieselbe Richtung gehen auch die vier Karten mit Überbezahl-Effekt. Wer für eine dieser Karten zu viel bezahlt, bekommt ein Extra, das umso größer ausfällt, je mehr man zu viel bezahlt. Die Gratiszulage kann bisweilen so attraktiv sein, dass man freiwillig noch Münzen dazulegt, um so viel wie möglich zu viel bezahlt zu haben. Das nenne ich mal wahre Dekadenz. Und auch das sorgt für mehr Entscheidungen beim Einkaufen.

Fast könnte man sagen: ein würdiger Abschluss der DOMINION-Reihe. Da ich aber noch mitten in der Leugnungs-Phase stecke und das bislang propagierte Ende schlichtweg nicht akzeptiere, kommen mir solche Sätze nicht über die Tastatur.
DOMINION – DIE GILDEN von Donald X. Vaccarino für zwei bis vier Spieler, Rio Grande Games.
5 Kommentare:
Dominion-Schachteln halten wir als Necessaire für total ungeeignet. Wenn eine Naschkatze dann wie ein Wirbelwind ihre Zähne putzt, fallen bis zu sieben Kleckse auf die Karten und das in der Box ebenfalls verstaute belegte Brot!
Sehr gut! So machen wir das jetzt immer. Die Leser müssen in ihren Kommentaren vorgegebene Stichworte unterbringen. Wie wär´s beim nächsten Mal mit "Zustimmung", "begeistert", "Stammleser", "Millionenspende", "Sofortüberweisung"?
Puh, dafür bräuchte man ja direkt Fantasie.
Stichworte unterbringen? Kommt als nächstes etwa eine Rezi über Stories von Schmidt?
@Thygra als Hintergrund: Florian hatte mir (in seinem Kommentar zu "Russian Railroads") vorgeschlagen, in meiner nächsten Einleitung fünf Begriffe aus "Eselsbrücke" unterzubringen. Nachdem ich dem Vorschlag nicht gefolgt bin, haben Florian und Nicole diese fünf Begriffe nun selber in ihren Kommentar eingeflochten.
Kommentar veröffentlichen
Aufklärung über den Datenschutz
Wenn Sie einen Kommentar abgeben, werden Ihre eingegebenen Formulardaten (und unter Umständen auch weitere personenbezogene Daten, wie beispielsweise Ihre IP-Adresse) an den Google-Server übermittelt. Mit dem Absenden Ihres Kommentars erklären Sie sich mit der Aufzeichnung Ihrer angegebenen Daten einverstanden. Auf Wunsch können Sie Ihre Kommentare wieder löschen lassen. Bitte beachten Sie unsere darüber hinaus geltenden Datenschutzbestimmungen sowie die Datenschutzerklärung von Google.