Freitag, 5. April 2019

Go Go Gelato!

Es ist immer toll, sich für das Blog neue Serien auszudenken. Weniger toll ist es allerdings, diese Serien regelmäßig mit Inhalten befüllen zu müssen. Weil ich ahne, dass es erneut scheitern wird, mache ich mir nicht mal die Mühe, diesem neuen Format einen eigenen Namen zu geben.
Es sind halt auch Rezensionen. Aber kürzer. Und zwischen dem üblichen Acht-Tage-Rhythmus. Nennen wir es die „REZENSIONEN-FÜR-MILLIONEN-Treue-Prämie“. Weil ich meine Leser so liebhabe und weil es mehr Spiele gibt, zu denen ich etwas sagen möchte, andererseits genau weiß: Diese Rezensionen klickt kaum einer an.
Zusammengefasst ist es also mal wieder eine dieser Treue-Prämien, von denen niemand etwas hat. Aber es ist umsonst. Also muss man es haben, unbedingt. Ich persönlich würde mich dafür sogar in eine sechzig Meter lange Schlange stellen und grob ausfallend werden, wenn ich es nicht bekäme.

Wie geht nun aber GO GO GELATO? Jeder hat vier Waffeln mit drei Eiskugeln. Eine Aufgabenkarte gibt vor, wie die Kugeln umzufüllen und wie die Waffeln zu stapeln sind. Beispielsweise grüne Kugel in blaue Waffel, darauf die gelbe und die pinke Waffel, dort hinein die pinke Kugel.


Was passiert? In der blauen Waffel befindet sich zu diesem Zeitpunkt vielleicht die pinke Kugel, die jetzt erst mal zwischengeparkt werden muss, weil in der pinken Waffel die gelbe Kugel ist ... Herrje, besser wäre es eigentlich gewesen, erst mal die gelbe Kugel aus der pinken Waffel in die grüne umzufüllen, um die pinke Kugel direkt von der blauen Waff … oh! Jemand ist schon fertig und ruft „Go Go Gelato!“ Der Rundengewinner erhält die Aufgabenkarte. Wer fünf Karten besitzt, gewinnt.
Wichtig ist noch, dass die Kugeln nicht mit der Hand berührt werden dürfen. Fällt eine runter, ist das also schon mal ganz schlecht.

Was taugt es? GO GO GELATO! kombiniert Schnelligkeit mit Logik, Koordination und Geschick. Das ist eine tolle Kombination, denn wie sich zeigt, sind die Schnelldenker nicht immer die Filigransten. Und so gewinnt nicht jede Runde derselbe.
Vorrangig richtet sich das Spiel an Kinder und junge Familien. Aber auch in reinen Erwachsenenrunden taugt es als kleines Partyspiel. Immer mal wieder unterlaufen einem lustige Unfälle. Man ertappt sich selbst bei Fehlleistungen. Und wenn man über sich selbst lachen kann, macht GO GO GELATO! besonders viel Spaß. Nach zehn, fünfzehn Minuten ist die Luft zwar raus. Aber mehr will das Spiel sicher auch gar nicht.
GO GO GELATO! ähnelt DR. EUREKA desselben Autors, das ich sogar noch ein bisschen trickreicher und deshalb stärker finde. Das dritte Spiel der Reihe DR. MICROBE kann da nicht ganz mithalten.


**** solide

GO GO GELATO! von Roberto Fraga für zwei bis vier Spieler, Pegasus Spiele.

2 Kommentare:

gutzumerken hat gesagt…

Würde immer wieder für diese TreuePrämie Schlange stehen :)

Spieldiktator hat gesagt…

Das Spiel interessiert mich gar nicht, aber es ist eine Träueprämie und als Schwabe nimmt man das mit. Habe jedes Wort gelesen ... und das gleich zweimal.. koscht ja nix

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